Logo Peter Hahn - erfolgreich auswandern Für immer Neuseeland

Eine langjährige und durch viele Projekte erlangte Erfahrung ist eine Sache...
Peter und Viola Ammon

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Buch: Fuer immer Neuseeland - Erfolgreich auswandern

"Für immer Neuseeland - Erfolgreich auswandern"

Hardcover; 208 Seiten; ca. 35 Fotos; 14 x 21 cm
ISBN 978-3-934031-77-7
E 29,80

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Peter Hahn ist seit dem 19. Februar 2009 ein von der IAA (Immigration Advisor Authority) zugelassener Einwanderungsberater. Ab dem 04. Mai 2009 dürfen in Neuseeland nur noch offiziell zugelassene Einwanderungsberater praktizieren. Die Zulassung wird nicht für die Beraterfirma, sondern individuell für jeden Berater erteilt.

Siehe dazu auch den dazu geschriebenen Kommentar.

Neuseeland für immer?


Neuseeland ist nicht nur ein Urlaubsland, sondern auch ein Einwanderungsland. Jährlich öffnet die neuseeländische Regierung die Tore für cirka 50.000 Einwanderer. Diese Quote wird wie schon seit über 100 Jahren zum großen Teil von Briten, Iren und Schotten gefüllt. Seit den 90iger Jahren müssen sich die Engländer, trotz ihres ehemaligen Kolonialherrenstatuses, anhand derselben universell geltenden Einwanderungsvorschriften für ein Leben in Neuseeland qualifizieren, wie alle anderen auch. Einwanderer kommen daher seit den 90igern aus aller Herren Länder und haben Neuseeland in eine multikulturelle Gesellschaft tranformiert.

 

Wieviele davon Deutsche sind, ist statistisch leider nicht genau erfaßt. Aus den Volkszählungen der Jahre 2001 und 2006 läßt sich aber ableiten, dass cirka 500 Deutsche pro Jahr nach Neuseeland auswandern. In der letzten Volkszählung des Jahres 2006 haben knapp 11.000 angegeben, in Deutschland geboren zu sein.

 

Was sind das für Leute, die Deutschland, eines der reichsten Staaten der Welt, den Rücken kehren und nach Neuseeland ziehen? Es sind Menchen der unterschiedlichsten Herkunft, wie ein kurzer Blick in die Praxis veranschaulicht. Hier sind ein paar Fallbeispiele, die die Vielfalt widerspiegelt, nach Berufen sortiert:

 

IT/Computer

Ein fünfzigjähriger Diplom-Elektrotechniker, der mehr als 10 Jahre im IT-Gewerbe in Deutschland selbständig war, ist mit seiner Frau und drei Kindern zwischen 15 und 22 Jahren ausgewandert. Das Einwanderungsverfahren wurde betrieben, während das Geschäft in Deutschland mit voller Kraft weitergeführt wurde. Das Residence Visa (die Daueraufenthalts- und Arbeitserlaubnis) wurde erteilt, ohne dass ein Anstellungsverhältnis in Neuseeland nachgewiesen werden mußte. Inzwischen hat die Familie ein Bühnenvermietungs-Unternehmen in Auckland übernommen – sind also garnicht mehr in der IT-Branche tätig!

            IT, Elektronik und Telekommunikation gehören zu den Bereichen, die hier gesucht werden. Wer Ausbildung und Berufserfahrung in den Bereichen nachweisen kann, kommt unter gewissen Voraussetzungen in den Genuß eines Residence Visas, ohne sich vorher um einen Job kümmern zu müssen.

 

Industriemechaniker/Working Holiday Visa

Ein 24-jähriger Industriemechaniker ist zunächst als ganz normaler Tourist eingereist. Vor Ort hat er sich dann nach Jobmöglichkeiten umgeschaut und ein Working Holiday Visa beantragt. Damit konnte er dann sofort bei seinem ersten Arbeitgeber zu arbeiten anfangen. Während der einjährigen Gültigkeit des Working Holiday Visas hat er erfolgreich sein Residence Visa beantragt und erhalten.

Für junge Leute bis 31 ist das Working Holiday Visa eine gute Möglichkeit, die Zwickmühle zu vermeiden, die sich aus der Situation ergibt, dass ohne Arbeitserlaubnis in der Regel kein Job zu bekommen ist, während eine Arbeitserlaubnis in der Regel nur erteilt wird, wenn ein verbindliches Abeitsangebot vorgelegt werden kann. Zu beachten ist allerdings, dass es ein Working Holiday Visa nur einmal im Leben gibt. Wer also, was leider häufig vorkommt, sein Working Holiday Visa einfach nur dazu benutzt, sich das Land anzuschauen und zwischendurch auf Obsplantagen oder Cafes zu jobben, hat die Gelegenheit „verspielt“.

 

Farmer:

Ein junges schweizer Pärchen, die beide auf idyllischen schweizer Bauernhöfen aufgewachsen sind, kamen mit drei Kindern nach Neuseeland. Er fand zunächst eine Anstellung als Farm Manager in Region Taranaki. Inzwischen haben sie vier Kinder und hatten genug angespart, um ihre eigene Farm zu kaufen. Das war ihr Traum, den Sie in Neuseeland verwirklichen konnten.

In der Schweiz und in Deutschland sehen viele Landwirte keine Zukunft mehr. Neuseeland ist ein Agrarland und Landwirtschaft ist hier nicht nur „Big Business“ sonder bietet Neuankömmlingen auch beste berufliche Chancen.

 

Koch/Hotelmanagement

Ein Pärchen, Anfang 30, konnten beide Ausbildungen im Hotelmanagement nachweisen. Er hat außerdem eine Kochlehre abgeschlossen. Es fing alles mit einer Fahrradtour durch Neuseeland an. Beide waren sie in die New Zealand Outdoors verliebt und beschlossen, auszuwandern. Nach diversen anfänglichen Gastronomiejobs haben sie schlußendlich ihr eigenes Cafe-Restaurant aufgemacht.

Die Cafe-Restaurant Idee haben viele. Nicht alle sind aber erfolgreich. Wichtig ist, dass man sein Handwerk versteht und auch das nötige Kapital hat – sonst kommt man auch in Neuseeland auf keinen grünen Zweig!

 

Sozialarbeiter

Ein staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger, Ende 20, mit Berufserfahrung als Sozialarbeiter ist gemeinsam mit seiner Partnerin zunächst mit einem Working Holdiday Visa auf Jobsuche gegangen. Nach einer Weile ist er in Dunedin fündig geworden. Inzwischen ist auch das Residence Visa genehmigt worden und er hat sich auch schon in der Organisation, die sich um geistig Behinderte kümmert, in eine Management Position hochgearbeitet.

            Sozialarbeiter werden grundsätzlich auch bevorzugt behandelt, wie die IT-Spezialisten (siehe oben), allerdings nur, wenn auch eine akademische Ausbildung im Bereich Sozialarbeit nachzuweisen ist. Daher brauchte der Heilerziehungspfleger einen Job als Sozialarbeiter, um sein Residence Visa genehmigt zu bekommen. Jobchancen für Sozialarbeiter gibt es aber gute!

 

Multikulturell und vielfältig bedeutet leider nicht, dass jeder hier leben darf, wie etwa EU-Bürger in anderen EU-Ländern. Man muß schon in die (bürokratischen) Schablonen passen. Glücklicherweise gibt es, über die obigen Fallbeispiele hinaus, noch eine Vielfalt weiterer Schablonen, unter anderem auch in den Bereichen Unternehmer-Einwanderung und Investor-Einwanderung, die dem Erfüllen der 50-Tausender-Quote dienen.

 

Letzte Änderung: 12.07.2016

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Peter Hahn

Jurist, Autor und Berater
Director of Hahn & Associates Ltd.

Firmengründungen, Offshore Gesellschaften, Trusts, Finanz-dienstunternehmen (keine Banklizenz notwendig!)

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