Logo Peter Hahn - erfolgreich auswandern Für immer Neuseeland

Nach langem hin und her habe ich mich entschlossen professionnelle Hilfe aufzusuchen.
Anke Pieszack

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Buch: Fuer immer Neuseeland - Erfolgreich auswandern

"Für immer Neuseeland - Erfolgreich auswandern"

Hardcover; 208 Seiten; ca. 35 Fotos; 14 x 21 cm
ISBN 978-3-934031-77-7
E 29,80

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Peter Hahn ist seit dem 19. Februar 2009 ein von der IAA (Immigration Advisor Authority) zugelassener Einwanderungsberater. Ab dem 04. Mai 2009 dürfen in Neuseeland nur noch offiziell zugelassene Einwanderungsberater praktizieren. Die Zulassung wird nicht für die Beraterfirma, sondern individuell für jeden Berater erteilt.

Siehe dazu auch den dazu geschriebenen Kommentar.

DEUTSCHE TIERÄRZTIN IM ZOO WELLINGTON


Abenteuer Natur und Job in Neuseeland

Neuseelands Natur ist eine unglaubliche Herausforderung: Katja Geschke liebt ihren Beruf als Zootierärztin, doch die zusätzliche Aussicht auf die Arbeit mit Robben, Delfinen und Albatrossen in der freien Wildbahn locken sie ans andere Ende der Welt - ein Abenteuer beginnt.

Der rote Panda Rika hat Zahnprobleme. Die kleine unbekannte, rötliche Gattung ist sehr scheu. Katja Geschke betäubt das Tier mit einem gezielten Schuss durch das Blasrohr - Alltag. Die junge blonde Frau trägt eine Uniform, sieht eher aus wie Neuseelands Ranger. Rika kommt auf den Operationstisch im Krankenhaus im Wellingtoner Zoo.

Katja Geschke ist erst 32 Jahre alt und hat in Hannover Tiermedizin studiert. Eigentlich wollte sie Tierbeobachterin werden, doch ein Praktikum in der Tierarztpraxis überzeugt sie. "Der direkte Kontakt mit dem Tier ist eben doch etwas ganz anderes, als die Labor-Arbeit." Als die Deutsche die Anzeige im Fachmagazin liest "Zootierarzt in Neuseeland gesucht", sieht Katja ihr neues Ziel vor Augen. "Einerseits dachte ich - Oh Gott, Neuseeland, dass ist so weit weg von Familie und Freunden!" Andererseits war die Herausforderung, ans andere Ende der Welt zu gehen und dort im Zoo und in der freien Wildbahn mit seltenen und vom Aussterben bedrohten Tierarten zu arbei-ten, extrem groß. Völlig unerwartet bekommt sie die Zusage, reist das erste Mal in ihrem Leben nach Neuseeland und bezieht ihr neues Heim, ein Häuschen mitten im Zoo. "So bin ich im Notfall 24 Stunden erreichbar. Das ist ein Job, den man lebt, sonst funktioniert es nicht", sagt Katja begeistert und hoch motiviert.

Nach nur zwei Monaten "normaler" Tiermedizin im Zoo wird Katja zur ersten Feldstudie gerufen. Sie ist aufgeregt. Auf Codfish Island sind drei der seltenen Kakapo-Vögel an einer Blutvergiftung gestorben. Es gibt nur noch 65 Vögel dieser Spezies weltweit. Katja soll die anderen Tiere impfen, um sie vor den gefährlichen Bakterien zu schützen. "Man kann hier wirklich aktiven Naturschutz betreiben und etwas bewirken!" berichtet sie völlig enthusiastisch. "Für mich ist es eine unheimlich große Ehre an solchen Projekten teilnehmen zu können!"

Zur nächsten Feldstudie kommandiert sie das Departement of Conservation (Umweltschutz-behörde) auf die Auckland Islands ab. "Das sind Inseln völlig unberührter Natur, auf denen niemand lebt.", erklärt die Deutsche. Ihre Aufgabe wandelt sich bei diesem Einsatz mehr vom Tierarzt zum Wildbiologen. Seelöwenweibchen werden eingefangen, vermessen, gewogen und mit Satellitentrans-mittern und Zeit- und Tiefenrekordern bestückt, damit das Tauchverhalten studiert werden kann. Vorsicht ist geboten, denn der direkte Kontakt mit den Wildtieren ist nicht ganz ungefährlich. Tote Seelöwen sollen zu Forschungszwecken obduziert werden. Auch das gehört zu Katjas Aufgaben. Das sechsköpfige Team schläft die meiste Zeit gemeinsam in einer sehr einfachen Behausung - ohne Strom, Toilette und fließend Wasser. "Nachts hören wir dann oft die jungen Seelöwen nach ihren Müttern rufen, die von der Jagd im Meer nicht wieder zurück kommen. Das klingt ganz herzzerreißend! Eine schlimme Erfahrung zu sehen, dass die Jungtiere dann einfach sterben, wir aber nicht in die Natur eingreifen dürfen.", erklärt Katja die völlig neue Erfahrung.

Der Zoo und die Gehege werden schöner und tiergerechter, seit Katja in Wellington arbeitet. Sie hat sich eingelebt. "Die Zusammenarbeit mit den Kollegen ist wesentlich entspannter, konkurrenzlos und freundschaftlicher als in Deutschland und der Chef schickt einen schon mal nach Hause, weil er möchte, dass ich auch noch ein Privatleben habe. In Deutschland wird ohne Dank erwartet, dass man sich aufopfert.", differenziert sie die Arbeit in den beiden Ländern heute.

Katja Geschke hat sich nach drei Jahren mittlerweile so an das Leben in Neuseeland gewöhnt, dass sie gar nicht mehr nach Deutschland zurück kommen möchte. Sie fühlt sich pudelwohl und schon als halber Kiwi. Heimweh nach Familie und Freunden hat sie zwar nach wie vor, doch die positiven Seiten ihres neuen Lebens am anderen Ende der Welt überwiegen - "am schönsten Ende der Welt", meint Katja.

Anja Schönborn

Letzte Änderung: 16.01.2012

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Peter Hahn

Jurist, Autor und Berater
Director of Hahn & Associates Ltd.

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