Logo Peter Hahn - erfolgreich auswandern Für immer Neuseeland

Nur als wir erfuhren, wie schwer nun der eigentliche Immigrationsprozess sein kann, war klar- das schaffen wir alleine nicht !
Marek und Detlef Baum

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Buch: Fuer immer Neuseeland - Erfolgreich auswandern

"Für immer Neuseeland - Erfolgreich auswandern"

Hardcover; 208 Seiten; ca. 35 Fotos; 14 x 21 cm
ISBN 978-3-934031-77-7
E 29,80

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Peter Hahn ist seit dem 19. Februar 2009 ein von der IAA (Immigration Advisor Authority) zugelassener Einwanderungsberater. Ab dem 04. Mai 2009 dürfen in Neuseeland nur noch offiziell zugelassene Einwanderungsberater praktizieren. Die Zulassung wird nicht für die Beraterfirma, sondern individuell für jeden Berater erteilt.

Siehe dazu auch den dazu geschriebenen Kommentar.

Warum Neuseeland?


Was treibt manche Menschen aus einem der reichsten Länder der Welt auf die andere Seite unseres Planeten auf zwei Inseln im Südpazifik? Das Spektrum reicht von Arbeitslosigkeit bis Abenteuerlust.

Neuseeland zieht Einwanderer aus allen Teilen der Welt an. Für Inder, Chinesen und Philippinen zum Beispiel ist Neuseeland oft nur die zweite Wahl. Sie wollen in den reichen Westen, nach Amerika, Kanada oder England auf der Suche nach unbegrenzten Möglichkeiten. Wer dort an den Einwanderungsgesetzen scheitert, versucht es eben in Neuseeland. Oft haben diese Auswanderer vorher nie was von Neuseeland gehört. Erst im Laufe ihrer Recherche nach Auswanderungsoptionen sind sie auf Neuseeland gestoßen.

Und dann gibt es natürlich auch noch die Briten, Iren und Schotten, die schon immer die Hauptquelle des Einwanderungsstroms nach Neuseeland waren. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Neuseeland überwiegend von Großbritannien aus bevölkert. Vorher trieb es eigentlich nur Entdecker, Missionare, Walfänger, Goldsucher und andere Abenteurer nach Neuseeland. 1840 wurde Neuseeland eine Kolonie der britischen Krone. Für die Briten, die heute nach Neuseeland auswandern, ist dies daher nicht so außergewöhnlich wie es wohl für die meisten Deutschen ist. Oft haben sie Verwandte oder Freunde, die schon in Neuseeland sind. Zumindest aber können sie ein vertrautes Umfeld erwarten. Der “Kulturschock” wird sich in Grenzen halten, da Neuseeland eben britisch geprägt ist. Das Hauptmotiv für die meisten Briten ist der bessere Lifestyle, den sie in Neuseeland erwarten.

Aber wie sieht es mit den doch meist als bodenständig eingeschätzten Deutschen aus? Was treibt ca. 400 Deutsche pro Jahr nach Neuseeland? Die Suche nach einem besseren Lifestyle (Lebensstil) ist sicher auch bei den Deutschen ein wichtiges Motiv. Man hat einen schönen Urlaub in Neuseeland verlebt und hat die Kiwis um ihr Land und ihren Lifestyle beneidet. Man will einfach mal anders leben als in Deutschland. Raus aus dem Trott! Innerhalb Deutschlands ist es für viele schwer, sich zu verändern – den einmal eingeschlagenen Lebensweg umzuleiten. Da ist es oft einfacher, ans andere Ende der Welt zu ziehen, und wieder von vorne, diesmal anders, anzufangen.

Das positive Neuseelanderlebnis ist oft der Auslöser, eine solche drastische Lebensänderung herbeizuführen. In letzter Zeit tritt dies jedoch immer häufiger in den Hintergrund. Im Vordergrund steht in den letzten Jahren bei vielen einfach der Wunsch, weg aus Deutschland. Wohin ist fast zweitrangig. Hauptsache weg! Viele ziehen mit Sack und Pack um, ohne jemals vorher einen Fuß auf eine der Inseln im Südpazifik gesetzt zu haben. Man hat sich – typisch 21. Jahrhundert – im Internet informiert. Ähnlich wie in einer Internetbeziehung hat man das Gefühl, das Land schon genau zu kennen, ohne es je gesehen zu haben. Das kann – genau wie beim Traumpartner aus dem Internet-Forum – klappen oder in die Hose gehen.

Ich vermute, dass – um den Vergleich weiter zu strapazieren – ähnlich wie bei den Internetbeziehungen, die überwiegende Mehrheit einfach nur flirtet, mit dem Gedanken spielt, aber den großen Schritt dann doch nicht wagt. Anders als bei den ca. 4000 Briten, die jährlich nach Neuseeland übersiedeln, ist die Ungewissheit einfach zu groß. Man ist eben doch zu bodenständig!

Ein weiteres Phänomen hat sich in den letzten Jahren herauskristallisiert. Die Auswanderung aus beruflichen Gründen. Die schwache Wirtschaft in Deutschland, die behördlichen Hindernisse und die hohe Arbeitslosigkeit treibt manchen dazu, sich in Neuseeland nach besseren beruflichen Möglichkeiten umzuschauen. Meist ist es nicht die Arbeitslosigkeit selber, die die Leute nach Neuseeland treibt – eher die Sorge, dass es in Zukunft noch schlechter wird oder der Wunsch, seinen Kindern eine bessere (berufliche) Zukunft in einem wirtschaftlich vermeintlich besseren Klima zu bieten. Oder man will einfach mal wieder in seinem erlernten Beruf arbeiten. In Deutschland arbeitet mancher Handwerker irgendwo als Sachbearbeiter bei einer Bank, obwohl er viel lieber an der Drehbank stehen würde. In Neuseeland wird er garantiert keinen Job bei einer Bank finden – an der Drehbank oder in anderen Handwerksberufen gibt es dagegen gute Möglichkeiten.

Dass es in Deutschland viele Arbeitslose gibt, davon einige gut qualifizierte Fachkräfte, IT-Spezialisten und Ingenieure, hat sich inzwischen auch bis nach Neuseeland herumgesprochen. Im Oktober 2005 veranstaltete daher die ZAV (Zentralstelle für Arbeitsvermittlung) in Zusammenarbeit mit der neuseeländischen Botschaft und anderen Organisationen aus Neuseeland die erste Job Expo (JOB FAIR 2005 “Arbeiten und Leben in Neuseeland und Australien). Ähnliche Job Expos wurden in den letzten Jahren auch schon in England und Amerika durchgeführt. Die deutsche Expo war allerdings die erste im nicht-englischsprachigen Ausland. Das Angebot der Expo richtete sich in erster Linie an Elektrotechniker, Bauingenieure, Facharbeiter aus der Holz- und Metallindustrie und aus der Landwirtschaft. Alles Bereiche, in denen es in Neuseeland Arbeitskräftebedarf gibt. Interessierte können sich in Deutschland direkt mit der ZAV in Verbindung setzen.

Letzte Änderung: 12.07.2016

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Peter Hahn

Jurist, Autor und Berater
Director of Hahn & Associates Ltd.

FirmengrĂĽndungen, Offshore Gesellschaften, Trusts, Finanz-dienstunternehmen (keine Banklizenz notwendig!)

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