Mediadaten
PORTRAIT
Peter Hahn Rechtsanwalt, Firmengründer, Berater und Autor
Inhaltsangabe:
Zur Person
Name: | Peter Hahn |
Geburtsdatum: | 12. März 1960 |
Staatsangehörigkeit: | Deutsch |
In Neuseeland: | seit 1992 |
Familienstand: | verheiratet, zwei Kinder, Maya und Max, geb. 2001 und 2003 |
Beruf: | Rechtsanwalt, Firmengründer, Berater & Autor |
Firma: | Hahn & Associates Ltd |
Kurzlebenslauf
Schule und Ausbildung
1980 | Abitur an der Deutschen Schule Brüssel. Vater, Walter Hahn, war in Brüssel Auslandskorrespondent für den WDR Hörfunk. |
1981-1988: | Studium an der Freien Universität in Berlin. Zunächst Spanisch, Geschichte und Politologie. Dann Wechsel zu Jura. |
Abschluss: | Erstes Staatsexamen im Februar 1988. |
Beruf:
1988 - 1991: | Referendariat |
Februar 1991: | Zweites Staatsexamen |
April 1991: | Zulassung zum Rechtsanwalt beim Landgericht Berlin |
1991 - 1992: | Kärgel Vollhardt & Partner, Berlin |
1992 - 1993: | Legget Associates Ltd, Auckland |
1994 - heute: | Hahn & Associates Ltd, Wellington |
Über Neuseeland:
Neuseeland ist schon seit dem 19. Jahrhundert Ziel vieler Einwanderer. Damals waren es hauptsächlich Briten, Iren und Schotten, die sich als Walfänger, Endecker, Missionare oder Goldsucher versuchten. Im 21. Jahrhundert sind die Deutschen zur stärksten Auswanderungsgruppe aus Kontinentaleuropa. Nur das britische Inselvolk wandert in grösseren Zahlen nach Neuseeland aus. Nach einer Volkszählung im Jahr 2006 ordnen sich 10.917 Befragte als "Deutsch" ein und vom Jahr 2000 bis 2008 hat sich die Einwanderungszahl der Deutschen verfünffacht!
Egal ob langfristig geplant oder kurzerhand entschlossen, viele Auswanderer machen sich auf den Weg nach Neuseeland! Was ist also der Grund dieser stetig wachsenden Zahlen?
Gründe gibt es wohl viele, dazu gehören auf der einen Seite positive Neuseelanderlebnisse, Urlaubserfahrungen und der Wunsch nach einem Neuanfang. Aber voranging ist wohl gerade in den letzten Jahren das unzufriedenen Lebensgefühl in Deutschland. Viele Deutsche wollen unter dem Motto "Weg aus Deutschland" ein neues Leben beginnen. Sie sehen auch im neuseeländischen Arbeitsmarkt eine Chance der deutschen Arbeitslosigkeit zu entkommen bzw. wieder in dem Beruf arbeiten zu dürfen den Sie erlernt haben.
Expertise von Peter Hahn
In den 16 Jahren, die Peter Hahn in Neuseeland lebt und arbeitet, dreht sich alles rund ums Auswandern. Als Gründer und Berater der Firma Hahn & Associates Ltd wurde und wird er vom Fernsehen, Radio und von Zeitungen gerne als Fachmann in Sachen Auswandern zu rate gezogen. Die Auswanderungszahlen steigen stetig. Die Zeitung "Neuseeland News" veröffentlicht alle 2 Monate Artikel von Peter Hahn. Der letzte Artikel von Mai 2008 trug den Titel "Immer mehr Deutsche wandern nach Neuseeland aus - aber bleiben sie auch wirklich hier?" (Leseprobe siehe Anhang). Grund genug für Peter Hahn ein Buch zu veröffentlichen, in dem er Tipps rund um Einreiserecht, Jobsuche, Verdienstmöglichkeit, Häuserkauf und Geldanlage gibt. Im April 2006 ist sein Buch "Für immer Neuseeland" erschienen, das auf der Bestsellerliste des Verlags auf Platz 1 steht. (Leseprobe siehe Anhang). Die Neuauflage ist im Moment in Arbeit.
Gesucht werden in Neuseeland vor allem IT Fachkräfte und Handwerker. Gerade bei den Handwerkern zahlt sich das deutsche Ausbildungssystem aus und auch die Englische Sprache ist meist gar kein so großes Problem. Auch Deutsche, die im Englisch Unterricht regelmäßig eine 5 bekommen haben, kommen im Land schnell in die Sprache hinein.
Peter Hahn rät nicht jedem sofort auszuwandern. Er bevorzugt ein persönliches Beratungsgespräch per Telefon und setzt dabei auf seine jahrelange Erfahrung in der Betreuung Deutscher vor Ort in Neuseeland. Die Frage, macht Neuseeland Sinn für den Kunden, steht dabei im Vordergrund, so dass er manchem auch von einer Einwanderung abrät. Sobald die Entscheidung für Neuseeland aber gefallen ist, setzt er sich auch gerne für schwierige Fälle ein.
Grade für Familien mit Kindern bietet Neuseeland eine funktionierende und durchgängige Kinderbetreuung bis 15 Uhr an. Nicht nur für die Schulkinder, die liebevolle Betreuung beginnt im Krippenalter. Auch das hilft vielen hier einen glücklichen Neuanfang zu finden.
Peter Hahn berichtet nicht nur allgemein über Neuseeland und das Thema Auswanderung, sondern gerne über Chancen, Risiken und Einzelschicksale, die er im Laufe der Jahre miterlebt hat.
Selbständigkeit, einen eigenen kleinen Betrieb zu eröffnen, um den Traum Neuseeland perfekt zu machen ist hier einfacher als in Deutschland.
Erfolgsstorys:
Petra & Reinhard Nickel haben den Traum von einer kleinen Pension (Lodge) im Coromandel verwirklicht
Ingo Schleuss hat eine Textildruckfirma in Levin, die die Trikots für die neuseeländische Olympiamannschaft bedruckt.
Peter Tetzlaff ist Versicherungs- und Anlageberater in Levin
Peter und Yvonne Arnold aus der Schweiz, bewirtschaften ihre eigene Farm in Taranaki.
Referenzen
Peter Hahn Für immer Neuseeland - Erfolgreich auswandern Hardcover; 208 Seiten; ca. 35 Fotos; 14 x 21 cm EUR 29,80 ISBN 978-3-934031-85-2
Peter Hahn in den Medien
Fernsehen:
Kabel 1:
www.kabeleins.de/doku_reportage/mein_neues_leben_xxl
ZDF:
http://dokumentation.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,1021587_idDispatch:7628227,00.html
Radio:
Deutschland Funk, 10.09.2004
www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/304198/
SÜDWESTRUNDFUNK, SWR2 Wissen - Manuskriptdienst, Juni 2005
http://db.swr.de/upload/manuskriptdienst/wissen/wi20050530_3169.rtf
Zeitungen und Magazine:
Stern, April 2003
www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/?id=507260&eid=507274&nv=ct_cb
Stern, April 2003
www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/507268.html?eid=507274&nv=fs&cp=7
Bellevue, 2004
www.bellevue.de/travel/artikel/104513_1.html
(Artikel leider online nicht mehr abrufbar)
Süddeutsche, 03.09.2004
www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/588/38550/
Die Zeit
hermes.zeit.de/pdf/archiv/chancen/jobletter/html_jl_05_01.pdf
(Artikel leider online nicht mehr abrufbar)
Stern, November 2005
www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/arbeit/:Auswanderer-Immer-Arbeit/550279.html
Echo Online, Dezember 2005
http://www.echo-online.de/kultur/template_detail.php3?id=342805
Mediafiles:
Quellenhinweise:
Texte, Statistiken und Aussagen können in andere Publikationen übernommen werden. Als Quelle ist dann "Peter Hahn, Auswanderungsberater, www.peterhahn.co.nz" anzugeben.
Autoren & Interviewanfragen
Peter Hahn steht als freier Autor, Interviewpartner und Experte zu Fragen der Auswanderung nach Neuseeland zur Verfügung.
Kontaktdaten:
Hahn & Associates Ltd
46 Tuatoru Street
Eastbourne 5013
Wellington
New Zealand
Phone: (+ 64 4) 562 6385
Fax: (+ 64 4) 562 6382
www.peterhahn.co.nz/
Email: peter.hahn@xtra.co.nz
Anhang
Leseprobe aus "Für immer Neuseeland"
Warum Neuseeland?
Was treibt manche Menschen aus einem der reichsten Länder der Welt auf die andere Seite unseres Planeten auf zwei Inseln im Südpazifik? Das Spektrum reicht von Arbeitslosigkeit bis Abenteuerlust.
Neuseeland zieht Einwanderer aus allen Teilen der Welt an. Für Inder, Chinesen und Philippinen zum Beispiel ist Neuseeland oft nur die zweite Wahl. Sie wollen in den reichen Westen, nach Amerika, Kanada oder England auf der Suche nach unbegrenzten Möglichkeiten. Wer dort an den Einwanderungsgesetzen scheitert, versucht es eben in Neuseeland. Oft haben diese Auswanderer vorher nie was von Neuseeland gehört. Erst im Laufe ihrer Recherche nach Auswanderungsoptionen sind sie auf Neuseeland gestoßen.
Und dann gibt es natürlich auch noch die Briten, Iren und Schotten, die schon immer die Hauptquelle des Einwanderungsstroms nach Neuseeland waren. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Neuseeland überwiegend von Großbritannien aus bevölkert. Vorher trieb es eigentlich nur Entdecker, Missionare, Walfänger, Goldsucher und andere Abenteurer nach Neuseeland. 1840 wurde Neuseeland eine Kolonie der britischen Krone. Für die Briten, die heute nach Neuseeland auswandern, ist dies daher nicht so außergewöhnlich wie es wohl für die meisten Deutschen ist. Oft haben sie Verwandte oder Freunde, die schon in Neuseeland sind. Zumindest aber können sie ein vertrautes Umfeld erwarten. Der "Kulturschock" wird sich in Grenzen halten, da Neuseeland eben britisch geprägt ist. Das Hauptmotiv für die meisten Briten ist der bessere Lifestyle, den sie in Neuseeland erwarten.
Aber wie sieht es mit den doch meist als bodenständig eingeschätzten Deutschen aus? Was treibt ca. 400 Deutsche pro Jahr nach Neuseeland? Die Suche nach einem besseren Lifestyle (Lebensstil) ist sicher auch bei den Deutschen ein wichtiges Motiv. Man hat einen schönen Urlaub in Neuseeland verlebt und hat die Kiwis um ihr Land und ihren Lifestyle beneidet. Man will einfach mal anders leben als in Deutschland. Raus aus dem Trott! Innerhalb Deutschlands ist es für viele schwer, sich zu verändern - den einmal eingeschlagenen Lebensweg umzuleiten. Da ist es oft einfacher, ans andere Ende der Welt zu ziehen, und wieder von vorne, diesmal anders, anzufangen.
Das positive Neuseelanderlebnis ist oft der Auslöser, eine solche drastische Lebensänderung herbeizuführen. In letzter Zeit tritt dies jedoch immer häufiger in den Hintergrund. Im Vordergrund steht in den letzten Jahren bei vielen einfach der Wunsch, weg aus Deutschland. Wohin ist fast zweitrangig. Hauptsache weg! Viele ziehen mit Sack und Pack um, ohne jemals vorher einen Fuß auf eine der Inseln im Südpazifik gesetzt zu haben. Man hat sich - typisch 21. Jahrhundert - im Internet informiert. Ähnlich wie in einer Internetbeziehung hat man das Gefühl, das Land schon genau zu kennen, ohne es je gesehen zu haben. Das kann - genau wie beim Traumpartner aus dem Internet-Forum - klappen oder in die Hose gehen.
Ich vermute, dass - um den Vergleich weiter zu strapazieren - ähnlich wie bei den Internetbeziehungen, die überwiegende Mehrheit einfach nur flirtet, mit dem Gedanken spielt, aber den großen Schritt dann doch nicht wagt. Anders als bei den ca. 4000 Briten, die jährlich nach Neuseeland übersiedeln, ist die Ungewissheit einfach zu groß. Man ist eben doch zu bodenständig!
Ein weiteres Phänomen hat sich in den letzten Jahren herauskristallisiert. Die Auswanderung aus beruflichen Gründen. Die schwache Wirtschaft in Deutschland, die behördlichen Hindernisse und die hohe Arbeitslosigkeit treibt manchen dazu, sich in Neuseeland nach besseren beruflichen Möglichkeiten umzuschauen. Meist ist es nicht die Arbeitslosigkeit selber, die die Leute nach Neuseeland treibt - eher die Sorge, dass es in Zukunft noch schlechter wird oder der Wunsch, seinen Kindern eine bessere (berufliche) Zukunft in einem wirtschaftlich vermeintlich besseren Klima zu bieten. Oder man will einfach mal wieder in seinem erlernten Beruf arbeiten. In Deutschland arbeitet mancher Handwerker irgendwo als Sachbearbeiter bei einer Bank, obwohl er viel lieber an der Drehbank stehen würde. In Neuseeland wird er garantiert keinen Job bei einer Bank finden - an der Drehbank oder in anderen Handwerksberufen gibt es dagegen gute Möglichkeiten.
Dass es in Deutschland viele Arbeitslose gibt, davon einige gut qualifizierte Fachkräfte, IT-Spezialisten und Ingenieure, hat sich inzwischen auch bis nach Neuseeland herumgesprochen. Im Oktober 2005 veranstaltete daher die ZAV (Zentralstelle für Arbeitsvermittlung) in Zusammenarbeit mit der neuseeländischen Botschaft und anderen Organisationen aus Neuseeland die erste Job Expo (JOB FAIR 2005 "Arbeiten und Leben in Neuseeland und Australien). Ähnliche Job Expos wurden in den letzten Jahren auch schon in England und Amerika durchgeführt. Die deutsche Expo war allerdings die erste im nicht-englischsprachigen Ausland. Das Angebot der Expo richtete sich in erster Linie an Elektrotechniker, Bauingenieure, Facharbeiter aus der Holz- und Metallindustrie und aus der Landwirtschaft. Alles Bereiche, in denen es in Neuseeland Arbeitskräftebedarf gibt. Interessierte können sich in Deutschland direkt mit der ZAV in Verbindung setzen.
Leseprobe aus der Neuseeland News, Mai 2008
Immer mehr Deutsche wandern nach Neuseeland aus - aber bleiben sie auch wirklich hier?
Eine der Fragen, die mir als so genannter "Neuseeland Experte" immer wieder gestellt wird, ist: "wie viele Deutsche leben in Neuseeland?" oder auch "wie viele Deutsche kommen denn pro Jahr nach Neuseeland?" Und in letzter Zeit auch "wie viele Deutsche gehen denn wieder zurück?" Ich weiche der Antwort meist aus, denn es gibt zwar jede Menge Zahlen, aber leider werden die Fragen damit nicht genau beantwortet.
Schon im 19. Jahrhundert war Neuseeland ein Ziel für Auswanderer aus Deutschland. Damals wie auch heute waren die Deutschen die größte Auswanderergruppe vom europäischen Festland. Zwischen 1843 und 1914 sollen mindestens 10.000 Deutsche aus vorwiegend Norddeutschland eingewandert sein.* Im Jahre 1901 sollen bei einer Volkszählung 4.217 angegeben haben, in Deutschland geboren zu sein.* Die Zahlendiskrepanz wird sowohl eine Folge der Ungenauigkeit statistischer Daten sein, als auch damit zusammenhängen, dass viele Deutsche wieder abgewandert sind (nicht unbedingt nach Deutschland, sondern auch Australien) und eben Abenteurer waren, wie z.B. die vielen deutschen Goldgräber, die während des neuseeländischen Goldrauschs in den 1860er Jahren in Neuseeland waren.
In der letzten Volkszählung im Jahre 2006 haben auf die Frage, welcher Volksgruppe sie sich zuordnen würden, 10.917 Befragte "Deutsch" angegeben, wobei es möglich war, sich mehreren Volksgruppen zuzuordnen. Im Jahre 2001 waren es 9.057. Tendenz also in den letzten Jahren steigend.
Hier sind noch mehr Zahlen: 1992 sind 398 Deutsche in Neuseeland angekommen, mit der Absicht, langfristig hier zu bleiben. Wenn Sie nach Neuseeland fliegen, bekommen Sie vor der Ankunft in Neuseeland einen Fragebogen, auf dem Sie angeben sollen, ob Sie nur kurz als Tourist hier einreisen oder langfristig hier bleiben wollen. Auf diesen Angaben basieren die folgenden Zahlen:
In den letzten Jahren haben die Ankünfte der Deutschen, die dauerhaft hier bleiben wollen, also drastisch zugenommen. Ob von denen dann alle hier bleiben - darüber gibt es leider keine Zahlen. Insgesamt verlassen pro Jahr cirka 45.000 Neuseeländer das Land für länger oder immer (http://www.population.govt.nz/myth-busters/MythDiaspora.htm). Wie viele davon Deutsche Rückkehrer sind, weiß man nicht. Wenn man die Ankunftszahlen der letzten 8 Jahre zusammenzählt, dann sind das allein schon über 12.000 Deutsche - also deutlich mehr als die Zahl aus der letzten Volkszählung.
Eine weitere Schwierigkeit ist, dass schon die Fragestellung "wie viel Deutsche" nicht ganz eindeutig ist. Was ist Deutsch? Das reine Zugehörigkeitsgefühl, wie in der Volkszählung? Die Tatsache, dass man in Deutschland geboren ist, dass man einen deutschen Pass, deutsche Eltern oder deutsche Vorfahren hat? Alles nicht ganz eindeutig!
Es gibt also Grund genug, die Frage ausweichend zu beantworten. Hier sind ein paar Fakten, die auch ohne Zahlen auskommen: Fest steht, dass der Anteil der Deutschen verschwindend gering ist im Vergleich zu denen, die aus Groß Britannien oder Asien kommen. Tatsache ist aber auch, dass die Einwanderung aus Deutschland zunimmt, dass mehr Deutsche hier bleiben, als weggehen. Es stimmt sicher auch, dass über die Generationen die Deutschen sich eher als Neuseeländer fühlen und sich nicht mehr unbedingt dem deutschen Volksstamm zuordnen - mit anderen Worten, sie sind integriert, haben vielleicht noch einen deutschen Namen, aber wissen unter Umständen schon gar nicht mehr, wie man den korrekt ausspricht.
Integration wird im Allgemeinen positiv gewertet, so dass man daraus schließen könnte, dass die deutschen Einwanderer erfolgreiche Einwanderer sind. Trotzdem gibt es aber immer wieder welche, die zurückkehren. Wie schon mehrfach in diversen Artikeln angesprochen, ist der Grund dafür in der Regel eine falsche Erwartungshaltung. Die Vorstellung, die man sich von Neuseeland (von Deutschland aus) gemacht hat, stimmt mit der Realität, die man vorfindet, nicht überein. Je besser man sich über Neuseeland und was einen hier erwartet, informiert, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass man unzufrieden wieder zurückkehrt. Aber auch die beste Vorbereitung reicht unter Umständen nicht aus, wie ich kürzlich bei einem meiner Kunden erfahren musste. Eine vierköpfige Familie aus Hamburg die schon ein Jahr hier lebt, hat jetzt die Koffer gepackt und geht zurück. Grund: die Kinder, die beide im Teenager Alter sind, konnten sich einfach nicht einleben - oder wie die Eltern sich ausdrückten: es war einfach kein Integrationswille da!
Die Kinder sind normalerweise die ersten, die sich einleben - meist sind es die Eltern, die Zeit brauchen, um sich der neuen Kultur und Sprache anzupassen. Bei Teenagern gelten aber andere Regeln - da steckt man einfach nicht drin - da hilft auch die beste Vorbereitung nicht. Vier statistische Leichen mehr - Schade!
* Zahlen und Infos stammen von James N. Bade aus dem Buch Settler and Migrant Peoples of New Zealand, erschienen 2006 im Bateman Verlag





Peter Tetzlaff 
